Als Beispiel für die Monstererschaffungsregeln soll die Schwertlilie dienen.
Hier begnügen wir uns mit Stichworten, die vollständige Form lässt sich ja im Abschnitt Monster nachlesen:
Die Schwertlilie ist zerbrechlich, man kann sie leicht mit einem Schlag erledigen – deshalb bekommt sie nur 10 Lebenspunkte.
Blumen sind normalerweise nicht ganz so reaktionsschnell, daher ein unterdurchschnittlicher Wert: 8
Die Schwertlilie duelliert sich mit ihren Blättern, die sie wie ein Schwert formt. Sie ist zwar ein geschickter Fechter, Attackwert 12, ihre Treffer richten aber normalerweise nicht viel Schaden an, Schadensmodifikator 1.
Schwertlilien sind Meuchler, die möglichst ungesehen zuschlagen und sich dann wieder im Blumenbeet verstecken, anstatt sich zu verteidigen, Verteidigungswert 6.
Schwertlilien haben zwei Trefferzonen: Blüte und Stiel/Blätter. Die Trefferzone Stiel/Blätter ist viel einfacher zu treffen als die wesentlich kleinere Blüte, entsprechend weisen wir ihr die weniger wahrscheinlichen Würfelergebnisse zu und geben ihr einen etwas höheren Malus für gezielte Treffer. Rüstungsschutz hat eine Schwertlinie keinen, daher RS 0. Jede Trefferzone hat die Hälfte der Gesamtlebenspunkte, wenn man ihr derart viel Schaden zufügt, zerteilt man entweder den Stiel oder die Blüte.
| 2w6 | Trefferzone | Mali | RS | MS |
| 2-4,10-12 | Blüte | -2 | 0 | 5 |
| 5-9 | Stiel / Blätter | -1 | 0 | 5 |
Die Schwertlilie besitzt keine Besonderheiten.
Der Monsterwert von 19,5 wird abschließend kaufmännisch gerundet auf 20 und ergibt die minimale Heldenstufe Heldenanfänger. Die Schwertlilie ist nun fertig und kann auf unbedachte Helden losgelassen werden.